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Die Sommervorbereitung auf die Saison 2017/2018 stand ganz im Zeichen des neuen Trainers, Sven Melchert. Bekannt als Fanatiker der Fitness und Kondition freuten sich die Spieler der Zweiten schon lange vorab auf die intensiven sechs Wochen der Vorbereitung. Alle stellten sich auf Waldläufe, Sprints, Intervalle und sonstige Quälereien ein. Und die Erwartungen der Jungs sollten nicht unterboten werden, ganz im Gegenteil. Insbesondere die ersten Wochen waren von Intensität und einer Menge Schweiß geprägt. Die ersten spielerischen Fortschritte konnte man dann in der Hüttenbuscher Sportwoche Mitte Juli erkennen. Partien gegen Worphausen(3:1 Sieg), Lilienthal Falkenberg(6:0 Sieg) und Wörpedorf(2:1 Sieg) wurden entsprechend siegreich gestalten.

Ein weiteres mal konnte die zweite Herren des TuS seine Qualität unter Beweis stellen als es gegen Bade SC ging. In diese Partie kamen die Jungs zunächst schlecht rein, bekamen einen Pfostenschuss und anschließend auch ein Gegentor zum zwischenzeitlich 1:0 für die Gastgeber. Doch die Mannschaft hat sich umgehend gefangen und konnte nun auch spielerisch mithalten.

Belohnen konnten sich die grün weißen sogar noch vor der Halbzeit mit dem wohlverdienten 1:1.

Den Beginn in die zweite Halbzeit gestalteten die Jungs auch mehr als gelungen. Zwei schnelle Tore zum 1:2 und 1:3 sorgten für etwas Ruhe. Nun lief der Ball in den Tarmstedter Reihen exzellent. Im Laufe der zweiten Halbzeit erspielten sich die Jungs mehr und mehr Chancen und ließen defensiv ansatzweise keine Chance mehr zu. Gegenangriffe wurde sofort unterbunden, sodass den Gastgebern die Lust am Spiel genommen wurde. Die konditionelle Überlegenheit sorgte dann auch noch dafür, dass das 1:4 erzielt werden konnte und das Spiel somit entschieden war. Kritikpunkt hier, dass nun die Spannung nachließ und Bade noch das 2:4 erzielen konnte.

Das Fazit dieses Tests war dennoch definitiv ein positives, denn es war der Nachweis über die gelungene spielerische und konditionelle Entwicklung.

Den nächsten Test gegen Gnarrenburg konnte man zwar nicht gewinnen, doch bei diesem 1:1 Unentschieden nahmen sich beide Mannschaften nichts und lieferten sich einen mehr als intensiven und dadurch gelungenen Test kurz vor Beginn der Saison.

Dem Saisonstart fiebern die Jungs nun mehr und mehr entgegen. Eine intensive, aber effektive und letztlich auch spaßige Vorbereitung hatten sich alle Spieler gewünscht und auch bekommen. Die Zielsetzung muss für das Team von Trainer Sven Melchert natürlich das Erreichen eines Aufstiegsplatzes sein um der ersten Mannschaft endlich nachzuziehen. Diesem Ziel wurde eine gute Grundlage mit der Vorbereitung gelegt. Das erste Saisonspiel wird dann am 03.09.2017 gegen Hemsbünde bestritten, die eine ähnliche Zielsetzung wie die Tarmstedter haben. Somit steht direkt zu Beginn ein Härtetest an, der alles abverlangen wird um den Weg für die Saison zu ebnen.

fussballUnter der Hauptrubrik Termine befindet sich ab sofort die Rubrik Pfingstturnier. In Zukunft werden dort alle Neuigkeiten für das nächste Turnier,
bzw. der Rückblick des vergangenen Turniers zu finden sein.

aktuellesAls neuen Menüpunkt wurde die Bildergalerie aufgenommen. Hier werden Sie in Zukunft Fotos von vorangegangenen Veranstaltungen finden.

Den Anfang hat das Pfingstturnier 2017 gemacht, wo eine kleine Auswahl vorliegt. Link: Pfingstturnier 2017

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Ein Interview mit Ali Mirchi

Ali Mirchi war drei Jahre lang ehrenamtlicher Jugendbetreuer und Fußballtrainer der JSG Wörpetal. Im Alter von 19 Jahren übernahm er die damaligen E-Junioren (2004er Jahrgang) als hauptverantwortlicher Betreuer. Mit seiner Mannschaft konnte er zwei Meisterschaften gewinnen, bevor er im April 2016 zum Studieren nach Wuppertal gezogen ist. Lars Uwe Lenk hat sich mit Ali getroffen und ihm acht Fragen gestellt.

Unbenannt


Moin, Ali. Wir haben lange nichts mehr von dir gehört. Was treibst du heute so?
Moin, Lars. Erstmal Danke, dass du mich eingeladen hast. Ich habe zurzeit Semesterferien, die wichtigsten Klausuren hinter mir und fliege im September nach Kuba um das Land, die Sprache, die Geschichte und die Kultur besser kennen zu lernen. Danach beginnt für mich das dritte Semester. In der Bergischen Universität Wuppertal studiere ich Geschichte und Sozialwissenschaften.


Bist du noch fußballerisch aktiv?
Ich muss ehrlich sagen, dass es bisschen nachgelassen hat bei mir. Neben meinem Studium arbeite ich noch zusätzlich als Nachhilfelehrer und Sprachlehrer für Geflüchtete. In der vergangene Saison war ich zwar noch als Betreuer beim Cronenberger SC tätig, bin es aber mittlerweile nicht mehr. Gerade in den Klausurphasen ist es schwierig alles unter einen Hut zu bringen. Meine Fußballbegeisterung hat aber nicht nachgelassen und ich plane schon mein Comeback.


Wie kam es damals dazu, dass du dich für das Traineramt entschieden hast?
Es fing an mit meine Begeisterung für Sport und vor allem Fußball. Von klein auf spielte ich Fußball im Verein. Der Vereinssport bedeutet für mich aber nicht nur Spaß. Damals als meine Familie nach Deutschland geflohen ist, sind wir von einer Stadt in die andere geschickt wurden, bis wir irgendwann in Wilstedt ankamen. Damals war ich sieben Jahre alt. Durch den Fußball habe ich Freunde und Anschluss gefunden. Dafür bin ich heute noch dankbar. Das wäre alles nicht möglich gewesen ohne die ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und Funktionäre. Ich sah mich in der Pflicht dem Verein etwas zurückzugeben, damit auch andere Kinder weiterhin von diesen tollen Angeboten profitieren können.


Wie bist du dann Trainer geworden? Ist der Verein auf dich zugekommen oder bist du auf den Verein zugekommen?
Der Verein hat immer wieder mal die Frage in den Raum geworfen: “Wir brauchen hier und da noch jemanden? Wer hat Zeit und Lust?”. Ich habe mich aber nie direkt gemeldet. Nicht weil ich keine Lust hatte oder keine Zeit, sondern weil ich damals schlichtweg nicht die nötigen Kompetenzen hatte. Ich hatte zwar schon viele Jahre im Verein gespielt, aber das machte mich ja nicht gleich zu einem guten Trainer. Es war Zufall, als mich damals Mohamed Maulawy, mein Sitznachbar in der Schule, über das NFV-Juniorcoach-Programm informierte (www.junior-coach.de). Zufällig fand bei uns in der Nähe ein Trainerlehrgang für Jugendliche statt. Der Juniorcoach-Lehrgang ging über drei Tage und ermöglichte den Teilnehmern, bei erfolgreichem
Bestehen der Prüfung, die kostenlose Teilnahme an einem C-Lizenz Lehrgang in der Sportschule Barsinghausen. Alle Seminare,
Übernachtungen und sogar die Fahrten wurden zu 100% vom NFV übernommen. Nachdem ich den Juniorcoach-Lehrgang bestanden habe fing ich erstmal als Co-Trainer an die Mannschaft von Björn Dolina und Henning Börsdamm zu betreuen. Nachdem ich die C-Lizenz absolvierte übernahm ich das Team als hauptverantwortlicher Betreuer. 

Nachdem du dich dem Trainerteam angeschlossen hast seid ihr direkt Staffelsieger geworden. Lief alles von Anfang an so wunderbar?
(lacht) Nein, natürlich nicht. Natürlich ist jeder Anfang schwer. Die Lehrgänge und Seminare haben mich zwar sehr gut vorbereitet aber wenn man als junger Mensch seine erste Trainingseinheite mit 15 Kindern leiten muss ist das trotzdem nicht so einfach. Man muss die Spieler und Eltern erstmal kennen lernen und Erfahrungen sammeln, dann läuft es mit der Zeit aber sehr gut und es macht dann auch wirklich großen Spaß. Wenn man die Spieler erstmal erreicht hat, und dafür muss man einige Dinge beachten, die ich durch das Juniorcoachprogramm gelernt habe, dann läuft vieles von selbst. Trotzdem ist es immer am Besten ein oder zwei Co-Trainer an der Seite zu haben. Björn, Henning, die Eltern, der Vorstand (besonders du als Jugendobmann) und andere Trainer haben mich immer sehr gut unterstützt.


Wie ich hörte, hast du ja noch weitere Funktionen beim MTV bekleidet. Erzähl mal.
Ja, das stimmt. Ab und zu habe ich mal als Schiedsrichter ausgeholfen. Außerdem habe ich regelmäßig Berichte für die Vereinszeitung geschrieben. Dabei ging es meistens um unsere Spiele im Herrenbereich und um die Erfolge und Veranstaltungen meiner Juniorenmannschaft. Gemeinsam mit dem Pressewart Henner Spierling kümmerte ich mich um die Gestaltung und die Veröffentlichung des MTV-Kuriers. Als ich hörte, dass im Zuge der Flüchtlingskrise viele Geflüchtete in unsere Gemeinden untergebracht worden, machte ich es mir zur Aufgabe jene “Flüchtlinge” in die Vereine zu integrieren. Einige
von ihnen kicken heute noch beim MTV. 

 

Ehrenamt ist ja bekanntlich “brotlose Kunst”. Hat dir dein Engagement denn außer der Ehre trotzdem etwas gebracht?
Ehrenamt ist nicht nur eine Ehrensache. Es geht mir persönlich auch nicht primär um Ehre, egal wie und wo ich mich gesellschaftlich, politisch oder sozial engagiere. Zum einen seh ich es als meine Pflicht in einem Sozialstaat, in der Kommune in der ich lebe und aufgewachsen bin, von der ich selbst profitiere, auch meinen Teil zum Erhalt der sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Angebote beizutragen, sofern ich es denn gesundheitlich und zeitlich kann. Zum anderen handele ich natürlich auch zweckorientiert. Ein ganz konkretes Beispiel: ich bewerbe mich zurzeit für ein Studienstipendium der Rosa Luxemburg Stiftung und die Aussichten auf Erfolg wären natürlich minimal, wenn ich keine Zeugnisse, Empfehlungsschreiben und Gutachten einreichen könnte, die mein soziales und gesellschaftliches Engagement bezeugen. Das Ehrenamt öffnet einem viele Türen. Außerdem haben sich durch Funktionen im Verein meine persönlichen und sozialen Fähigkeiten gestärkt. Ganz besonders meine Verantwortungsbereitschaft, meine Selbstständigkeit und meine Aufgeschlossenheit. Diese Kompetenzen helfen einem überall weiter: in der Schule, in der Uni, privat und im
Beruf. Der Spaß beim Ehrenamt ist aber das wichtigste! Denn wie will man ohne Spaß erfolgreich sein bei dem was man tut?


Wann kommst du wieder? Wir hätte da eine wirklich talentierte Jugendmannschaft?
(lacht) Das glaube ich dir. Die Jugendspieler der JSG Wörpetal sind ausnahmslos talentiert. Bis 2019, werde ich aufgrund meines Studiums wohl noch in Wuppertal bleiben müssen, jedoch kann ich mir durchaus vorstellen für meinen Master wieder in den Norden zurückzukehren. Trotzdem würde ich ungern voreilige Versprechungen machen. Außerdem bin ich mir sicher, dass viele junge Menschen in der Samtgemeinde diesen Job mindestens genauso gut übernehmen könnten.

 

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Ulli von Wendorff (2. v. li) und Jörg Wagner (3. v. li.) wurden kürzlich auf dem
Junioren-Staffeltag des NFV Kreis Rotenburg (Wümme) in Elsdorf für ihre 10-
jährige Trainertätigkeit im Juniorenbereich der Tarmstedter Fußballer mit dem
silbernen Jugendleiter-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch
und einen großen Dank für die erfolgreiche Jugendarbeit.

Tarmstedter Fußballer bieten Bambini-Training an

Die Fußballsparte des TuS Tarmstedt bietet ab August  wieder ein regelmäßiges Training für Bambinis an. Der Tarmstedter C-Lizenz-Trainer Torsten Langwich erwartet ab dem 11. August jeweils freitags von 16:00 bis 17:00 Uhr auf dem Tarmstedter Sportplatz am Wendohweg Jungen und Mädchen, um im Rahmen einer Spiel- und Bewegungsstunde die Freude am Spielen mit dem Ball zu fördern. Spielerisches Kennenlernen des fliegenden, rollenden und hüpfenden Balles, Freude am Bewegen und Spielen sowie Kennenlernen einfacher Grundregeln des Mit- und Gegeneinanderspielens stehen im Mittelpunkt der wöchentlichen Übungsstunde, die die Eltern der teilnehmenden Kids gerne begleiten können.

Die interessierten Mädchen und Jungen treffen sich jeweils um 15:50 Uhr und sollten Fußballschuhe und etwas zu Trinken dabei haben. Weitere Information können beim Trainer Torsten Langwich (Tel. 04283-6083372) oder beim Jugendobmann der Tarmstedter Fußballer, Joachim Kahrs (Tel. 0152-37127611 / Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) eingeholt werden.

Die Tarmstedter Pfingstcrew sagt danke!

Pfingsten 2017 fand das 39. Pfingstturnier für Jugendkicker aus ganz Norddeutschland in Tarmstedt statt. Viele spannende, enge und vor allem faire Fußballspiele gab es für die zahlreichen Zuschauer zu sehen. Doch diesem Rahmen, der allen Angereisten einen so reibungslosen Ablauf ermöglichte, bietet die Tarmstedter Pfingstcrew. Auf-und Abbau, Organisation von Lebensmitteln, Spielpläne, Ablauf und vieles vieles mehr wird von den ca. 30 Jungs und Mädels schon weit im voraus geplant. Ohne dieses Ehrenamt vieler Herren, Damen und auch Jugendspieler wäre so ein Turnier nicht möglich. Doch alle der Crew sehen es als selbstverständlich Jahr für Jahr das Pfingstwochenende sowie die Woche davor und danach, ganz der Organisation und Hilfsbereitschaft zu verschreiben, womöglich der Tatsache geschuldet, das der Großteil selbst als Aktiver beim Turnier tätig war und diesen Spaß keinem Kind vorenthalten will.

Die Crew war natürlich auch dieses Jahr durchweg auf dem Turnier vertreten, sodass sich jederzeit an sie gewandt werden konnte, egal um was es ging. Zu erkennen waren die Helfer an den neuen roten, wie man heutzutage sagt „Hoodies“. An dieser Stelle sei ein Dank an die Sponsoren der Bekleidung auszusprechen: Michaelis Schuh + Sport Tarmstedt, Autohaus Warncke Tarmstedt und die Tischlerei Tobias Zöllner Tarmstedt. Ohne die Mithilfe von den Sponsoren fällt es natürlich auch schwerer solche Anschaffungen zu tätigen. Als Zeichen des Dankes trafen sich alle Beteiligten und überreichten ein Präsent.

hu
 

Die Junioren der JSG Wörpetal können zwei Kreispokalsieger und eine Kreismeisterschaft bejubeln: beim Tag der Endspiele in Heeslingen besiegte unsere favorisierte U15 die JSG Gnarrenburg deutlich mit 6:1 Toren. Im anschließenden U16-Finale konnte unsere Mannschaft ihren Vorjahreserfolg etwas überraschend durch einen 6:3-Erfolg gegen den Kreismeister JFV Rotenburg wiederholen. Außerdem wurde in Heeslingen die U18 der JSG Wörpetal wie im Vorjahr als Kreismeister geehrt. Schöne Erfolge für engagierte Jugendarbeit – herzlichen Glückwunsch!

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Kreistmeister 2016/2017 die U18 der JSG Wörpetal

01 U 15 Kreispokalsieger JSG Wörpetal

Kreispokalsieger die U15 der JSG  Wörpetal

02 U 16 Kreispokalsieger JSG Wörpetal

Kreispokalsieger die U16 der JSG Wörpetal

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Im letzten Heimspiel gegen den TV Hassendorf, konnten sich die Damen des TuS Tarmstedt bereits den Meistertitel sichern. Trotz Dauerregen durfte sich die Mannschaft über zahlreiche Zuschauer freuen, die sich das Freibier schmecken ließen. Bereits in der 6. Minute erzielte Imke Hartjen den Führungstreffer zum 1:0. In der 18. Minute folgte das 2:0 durch Katharina Mehrtens. Durch einen unglücklichen Abwehrfehler fiel in der 27. Minute der Anschlusstreffer für die Hassendorfer zum 2:1. Im Tarmstedter Team gefielen besonders Janine Müller und Sarah Fandrei, die durch ein gutes Zweikampfverhalten und viel Laufbereitschaft überzeugten. Die Antwort auf den Gegentreffer folgte nur fünf Minuten später durch Imke Hartjen in der 32. Minute. Ebenfalls erzielte diese den Treffer zum 4:1 in der 39. Minute. Mit diesem Stand ging es für die Teams in die Halbzeitpause.
Die Damen des TuS Tarmstedt kamen mehr als gut aus der Pause wieder und erzielten somit durch ein schönes Zusammenspiel über die Außenbahnen das 5:1, Torschützin war Katharina Mehrtens in der 46. Minute. Anschließend war das Spiel recht ausgeglichen, Hassendorf konnte sich mehr durchsetzen, kam immer mehr in den Vorwärtsgang, scheiterte aber immer wieder an der starken Tarmstedter Abwehr. In den letzten zehn Minuten merkte man den Hassendorfern die schweren Beine an, dies nutzten die Damen des TuS aus und erzielten in der 82. Minute durch Janika Kahrs das 6:1 und durch Annika Zobel das 7:1. Mit diesem Treffer baute Annika ihre gute Trefferquote weiter aus und hat somit in 9 Spielen sechs Bälle versenkt.
Am Spielfeldrand lauerten in diesem Moment bereits die Auswechselspieler und das Trainerteam mit ich glaube fast 20 Sektflaschen, die nach Abpfiff hauptsächlich verspritzt wurden. Ich kann euch sagen, dass sich Sekt nicht so gut im Auge macht! Anschließend wurde reichlich auf dem Platz gefeiert. Die Feier war nur schwer von Carmen Door zu unterbrechen, die die Ehrung einen Spieltag vorzog, weil sie sich sicher war, dass wir diesen Sieg holen würden.


Eine Woche später ging die Feier weiter, gemeinsam mit den Fans fuhren die Tarmstedter Damen im 50-er Bus zum Auswärtsspiel nach Brillit, die Stimmung auf der Hinfahrt war bereits grandios. In Brillit warteten noch weitere Fans, die 2. und 3. Herren waren fast vollständig vertreten.
Die erste Halbzeit begann gut, die Damen des TuS konnten sich gut durchsetzen, spielten das gewohnte Zusammenspiel über die Außenbahnen und erzielten somit das 1:0 in der 9. Minute durch Imke Hartjen. Danach verloren sie ein bisschen die Kontrolle, die Zuteilung im Rückwärtsgang fehlte und so gelang den Damen des GSV Brillit eine vielversprechende Torchance, die durch Joana Kahrs pariert werden konnte. Selbst in dieser Phase ließen die Fans des TuS nicht nach und feuerten ihre Mannschaft so stark wie noch nie zuvor an, sangen selbstgedichtete Lieder z.B. über den Publikumsliebling „Tammy“ Winkler, sprangen wie wild durch die Gegend und übernahmen die Aufgabe des Stadionsprechers. An dieser Stelle wollen wir ein großes Dankeschön aussprechen, ohne euch wäre dieses Spiel nur halb so geil gewesen, das selbstgemalte Plakat war der Hammer. Zur großen Freude der Fans erzielte Tamara Winkler in der 42. Minute das 2:0, nach einer schönen Ecke von Lea Otten. Nur eine Minute später legte Imke Hartjen nach und netzte zum 3:0 ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause, die bei der Hitze mehr als nötig war.
Die Damen des TuS Tarmstedt starteten noch stärker in die zweite Halbzeit, in der 50. Minute erzielte Lea Otten das 4:0 nach einem grandiosen Alleingang, der ab ca. Mittellinie startete. In der 72. Minute schoss Imke Hartjen ihr letztes Tor der Saison und verpasst somit nur knapp, mit einem Tor, die Spitze der Torjägerliste. Carina Kück verschönerte das Ergebnis in der 85. Minute mit dem 6:0. Den Deckel machte Marit Dahl in der 87. Minute mit dem 7:0 zu. Anschließend, wie sollte es auch anders sein, wurde tüchtig gefeiert, auf dem Platz mit den Fans, im Bus und später auf dem heimischen Sportplatz.

Nun haben wir genügend Zeit zum Regenerieren und möchten uns hiermit für diese tolle Saison bedanken. Wir danken Stefan Schnaars, Michael Ehlers und Maren Lachmann für die super Unterstützung. Danken wollen wir auch Marit Dahl und Julia Fader, die unsere Mannschaft leider verlassen müssen, ihr beiden seid jeder Zeit wieder herzlich Willkommen im Team. Und zu guter Letzt möchten wir uns bei unseren treuen Fans bedanken, die uns im letzten Spiel auf eine besondere Art unterstützt haben. Wir sehen uns in der nächsten Saison in der Kreisliga wieder und hoffen, dass es so gut weitergeht wie es nun geendet hat.

Carmen Door: „Selten marschierte eine Mannschaft so erfolgreich durch die Saison wie ihr!“

Fans: „Nach links, nach rechts, bewegt eure Hüften und tanzt den Tammy Winkler“

Stefan zu den Fans: „Kann man euch auch buchen?“

Lea Otten vor dem Eckstoß zu „Papa Winkler“: „Wo steht Tamara?“, wie ihr wisst wurde diese Ecke erfolgreich auf Tamara gespielt.

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